Geschichte

Unser Haus steht auf historischem Grund......

am 1. Oktober 1890 wurde das Schwalmtal durch eine Bahnverbindung verkehrstechnisch erschlossen. An diesem Tage wurde die Staatsbahn Dülken – Brüggen in Betrieb genommen und der Brüggener Bahnhof eingeweiht.

Über viele Jahrzehnte hinweg, diente dieser Bahnhof dem Personennah- und Güterverkehr.

Durch die Entwicklung des Straßenverkehrs und Wandlung der einheimischen Wirtschaft wurde die Schwalmtalbahn ein Opfer der Rationalisierungsmaßnahmen der Deutschen Bundesbahn.

Am 30. Juli 1966 fuhr der letzte Personenzug, 1978 wurde auch die Güterabfertigung eingestellt und die gesamte Bahnstrecke schließlich abgebaut.

1979 wurde das Gelände und das verbliebene Gebäude des ehemaligen Personenbahnhofes von Herrn Karl Haupts erworben. Unter Einbeziehung des äußerlich unverändert gebliebenem Empfangsgebäudes, entstand schließlich die „Brüggener Klimp“!

„Brüggener Klimp“ hieß der Zug im Volksmund, welcher all die Jahre vorher hier halt machte. Auf vielfältige Weise wird man hier an die Zeit erinnert, als noch reger
Eisenbahn-Personenverkehr herrschte! Angefangen bei der Lok 663, Hanomag von
1921, über Lokomotiv-Lampen, Weichenhebeln bis zu einem „Stummen Eisenbahner“ in Uniform.

Unser Haus wurde großzügig geplant und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Mit 120 Betten und 3 Luxuszimmern verfügt das Haus über allen Komfort, den der verwöhnte Gast beansprucht.

Umgebung

Hier finden Sie einiges zur Geschichte unseres Hauses und
zur Umgebung.

 

Brüggen

Brüggen zählt 16226 Einwohner und ist 61 qkm groß. Davon sind allein 28 qkm Wald und 111 ha Wasserfläche. Die landschaftlichen Schönheiten und die noch aus dem Mittelalter stammende städtebauliche Originalität prägen den hohen Freizeitwert der Gemeinde Brüggen, der auch für die Zukunft erhalten bleiben soll.
Brüggen am linken Niederrhein, direkt an der Grenze zu den Niederlanden liegt mitten im Naturpark Schwalm-Nette.
Hier, im Westen des Ballungsgebietes an Rhein und Ruhr, ist man weit ab von Dunstglocke und Lärm und doch so nahe, dass man bereits nach einer kurzen Autofahrt seinen Wagen abstellen kann. Brüggen verfügt über Tennisplätze, Schwimmbäder, Fahrradverleih, Planwagenverleih, Reitsportgelegenheit und Angelsportmöglichkeiten im Ort.

 

Burg Brüggen

Am 24.12.1289 wurde die Burg zusammen mit der Mühle erstmalig urkundlich erwähnt.

Um 1350 erfolgte der Ausbau der Burg zur viertürmigen Festungsanlage. Wilhelm von Wied verkaufte 1494 die Burg mit Anlagen an Herzog Wilhelm von Jülich und Berg. Sie blieb über 3 Jahrhunderte fast ununterbrochen im Besitz derer von Jülich und bildete bis 1794 eine Grenzfestung und den nördlichen Stützpunkt als Landesburg des Herzogtums Jülich.
Die französische Regierung verkauft 1801 die Burg an den letzten Amtsverwalter.
Die Gemeinde Brüggen pachtete die Burg mit Gelände 1974 von den Eheleuten Stroetges auf 40 Jahre. 1979 wurde darin ein Jagd- und Naturkundemuseum eingerichtet.

 



St. Nikolauskirche

 

Ebenfalls 1479 stiftete Graf Vinzenz von Moers und Saarwerden den Kreuzbrüdern eine Klosterkirche, die 1756 nach einem Brand (1751) wieder aufgebaut werden konnte. Diese Kirche ist ein tonnenartiger Backsteinsaal mit 6 rundbogigen Fenstern auf Nord- und Südseite, die Heiligenmotive
aufweisen. Die Kirche wurde 1967 nach Westen erweitert und ein neuer Chorraum angebaut, der ehemalige Kapitelsaal des Klosters wurde als Seitenschiff mit einbezogen. Die Ausstattung der Kirche stammt aus der Zeit um 1756, hergestellt in einer Erkelenzer Werkstatt. Der barocke Hochaltar aus dunklem Holz ist original erhalten. Das Prunkstück der Kirche ist die von Joh.-Heinrich Titz erbaute Orgel, die auf das Jahr 1741 zurückgeht.



 

Kreuzherrenkloster

Graf Vinzenz von Moers und Saarwerden stiftete 1479 dieses Kreuzbrüder-, später Kreuzherrenkloster, das von diesem Orden bis zum Jahre 1802 bewirtschaftet wurde. Das Kloster, die Bibliothek und die Kirche brannten jedoch am 26.4.1751 nebst 33 Häusern im Ortskern von Brüggen bis auf die Grundmauern nieder. 1756 wurde das Kloster wieder errichtet. Ab 1840 wurde die erste mechanische Seidenweberei des Festlandes in diesem Gebäude eingerichtet. Später diente das Haus als Waisenhaus, Schule, Post, Pastorat und heute als Sitz der Gemeinde.

 

Schwalmpforte

Über der ehemaligen Schwalmpforte (eines der beiden Ausfalltore der Festung Brüggen) befand sich die kleine Wohnung des Rentmeisters. Am 29.5.1580 verfügte der Herzog von Jülich, dass dem Rentmeister ein kleines, zusätzliches Stübchen im Keller neben der Pforte einzurichten sei.
Das hatte zur Folge, dass die Wachen, die auf die Wehrmauer aufziehen mussten, jedes mal ihren Weg durch das Zimmer des Rendanten nehmen mussten. So wundert es nicht, dass bereits nach 10 Jahren das Gebäude wiederum erweitert worden ist.
Sein jetziges Aussehen verdankt das Gebäude dem Hofmeister Klees, der 1770 das Gebäude umbaute. In den Schlusssteinen der Naturumrandung der Hauptzugänge finden Sie die Initialen des Landesfürsten Herzog Carl Theodor von Jülich.
Der Stadtzugang ist bis heute geblieben.

 

Brüggener Wassermühle

Die Brüggener Wassermühle wurde erstmalig 1289 urkundlich erwähnt, als Walram von Kessel Burg und Mühle dem Herzog Johann III. von Brabant übertrug. Alle Bauern des Kirchspiels Born und Brüggen waren durch den Mühlzwang verpflichtet, ihr Korn in Brüggen mahlen zu lassen. Dies sicherte dem Herzog beträchtliche Einnahmen.
1801 wurde die Mühle vom letzten Amtsverwalter Joh. Ludwig Dortans verkauft.
Das Mühlwerk ist heute noch zu sehen.

 

Klimp

Am 1.10.1890 konnte der Brüggener Bahnhof nach 18 monatiger Bauzeit eingeweiht werden. Er diente Personennah- und Güterverkehr, hauptsächlich für die aufblühende Ziegelindustrie.
1966 erfolgte dann die Einstellung der Personenbeförderung. Bis 1975 wurde der Güterverkehr noch fortgesetzt. 1981 erfolgte dann der Umbau des alten Bahnhofs zu einem Hotel, der „Klimp“.

 

Haus Mesterom

1890 eröffnete Franz Mesterom die Gaststätte Mesterom nahe dem ehemaligen Bahnhof. Ab 1954 bis 1977 diente das Haus auch teilweise dem Sitz der Genossenschaftsbank.

 

Birxhof

Der Birxhof wurde erstmalig 1663 urkundlich erwähnt und ist das älteste Hofgebäude im Ortskern Brüggens. Es handelt sich dabei um eine dreiflügelige Hofanlage, zweigeschossig mit einem Scheunentrakt.

 

ehemalige Lateinschule

Ab dem 16. Jh. diente das Gebäude der Lateinschule, die bis 1751 bestand. Die Jahreszahl belegt wahrscheinlich einen Umbau. Das zweigeschossiges Doppelhaus gehörte dem ersten, von der französischen Regierung eingesetzten, Bürgermeister der Gemeinde Brüggen, Johann Josef Dortans. Er war der jüngste Sohn des letzten Amtsverwalters. Das Haus wurde im 20. Jahrhundert verändert.